Donnerstag, 31. August 2017

30.08.2017 - 10. Runde

Heute stand die vorletzte Runde an. Mein Plan war, den 4. Sieg in Folge zu holen. Leider hat das nicht geklappt.


Nach einer guten Vorbereitung am Mittag, in welcher wir eigentlich einen guten Plan schmiedeten, startete um 15 Uhr die 10. Runde. Dieses Mal ging es gegen eine sehr erfahrene Spielerin aus Peru.


Die Eröffnung lief genau so, wie wir es geplant hatten. Doch im 14. Zug traf ich leider eine falsche Entscheidung. Daraufhin kam es zu einem erzwungenen Abtausch, infolge dessen einer meiner Bauern geschwächt wurde. Dies konnte ich im Laufe der Partie nicht mehr ausgleichen, da sich die Gegnerin keine Fehler erlaubte. Am Ende gab ich nach etwas über 3 Stunden auf, da definitiv nichts mehr zu retten war. Ein einziger Fehler im 14. Zug hat die Partie entschieden. Echt ärgerlich. Aber morgen zur letzten Runde werde ich noch einmal voll angreifen.

So sieht es übrigens vor dem Spielsaal aus. Manche Eltern drücken sich die Nase an der Scheibe platt, andere wiederum haben sich inzwischen Stühle organisiert und sitzen nun in "der ersten Reihe". Ich bezweifle aber, dass aus dieser Position irgendwas zu erkennen ist. Von drinnen sieht das einfach nur albern aus 😋


Kommentare:

  1. Der junge Großmeister Alexander Ipatov aus der Ukraine hat deswegen Schach ein "unfaires Spiel" genannt. Weil man eine super Partie spielt und dann ärgerlicherweise einen einzigen Fehler macht und deswegen verliert. Und das sei eben unfair.

    Aber: Aus diesem Fehler zu lernen, wird in der Zukunft weitere Siege bringen !
    Viel Erfolg für die letzte Runde !

    Herzliche Grüße aus Würzburg in Franken

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    1. Hallo nach Würzburg. Sie scheinen, selbst Schachspieler zu sein. Immer ein netter Kommentar. Vielen Dank & viele Grüße

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    2. Hallo nach Würzburg. Sie scheinen, selbst Schachspieler zu sein. Immer ein netter Kommentar. Vielen Dank & viele Grüße

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    3. Ja, ich bin auch Schachspieler. Und es hat mir sehr viel Freude gemacht, diesen Blog zu verfolgen. Es war richtig spannend.
      Klar, Du hast ein paar Fehler gemacht und ein paar Partien verloren. Aber das ist völlig normal und macht überhaupt nichts. Im Endergebnis hast du eine großartige WM gespielt !

      Herzliche Grüße aus Würzburg in Franken

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  2. Gib letzte Runde noch einmal alles. Über 50% in einer Weltmeisterschaft schaffen nicht viele Schachspieler.

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  3. Also nur auf die Punkte kommt es nicht an. Schon jetzt hat fast die Hälfte des Teilnehmerfeldes 50 Prozent oder mehr sicher. Da sollte man auch schauen gegen wen die Punkte geholt wurden. Das andere deutsche Mädchen in dieser Gruppe hat da ein deutlich stärkeres Turnier gespielt, auch wenn sie am Ende vielleicht einen Punkt weniger hat. Dazu muss ich nur die Buchholzsumme und die ELO-Performance vergleichen.

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    1. Ähm, die ELO-performance lässt sich nur beeinflussen, wenn man ELO- Gegner zugelost bekommt. Ist in der Altersklasse nun mal moch nicht üblich. Keine ELO heißt nicht automatisch schlecht.
      An wievielen WMs haben Sie denn schon teilgenommen?

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    2. Bei solchen Kommentaren könnt ich explodieren. Dieses Mädchen spielt ihre ERSTE WM und das was sie macht macht sie gut, sie spielt, macht Fehler und analysiert diese um sie beim nächsten Mal nicht wieder zu begehen. Und mit wie viel Punkten sie hier am Ende rausgeht ist so was von egal. Weil hier vorrangig für sie und für ihre weiter Entwicklung in diesem Sport zählt, dass sie dabei war und Erfahrung auf internationalem Niveau gesammelt hat.
      Beste Grüße an die Obernörgler

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